34. Stuttgarter Filmwinter — Festival for Expanded Media

Where did Life go? A Journey in Architecture

Where did Life go? A Journey in Architecture
Focus Absence
tri-bühne, Cinema 1

Eberhardstraße 61A
Kulturareal „Unterm Turm“
70173 Stuttgart

U-/ S-Bahn / Bus: Stadtmitte / Rotebühlplatz / Wilhelmsbau

tri-bühne, Cinema 1

Eberhardstraße 61A
Kulturareal „Unterm Turm“
70173 Stuttgart

U-/ S-Bahn / Bus: Stadtmitte / Rotebühlplatz / Wilhelmsbau

Kuratiert von Matthias Müller.

Architektur wird von Menschen gemacht und beschäftigt sich mit dem Menschen. Was aber, wenn der Mensch abwesend ist?

Places
„__ /__ /__“

Spanien 2019, Farbe, 05:00 Min.
Regie: Claudia Barral Magaz

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Mit „__ /__ /__“ – Places erforschen wir die Grenzen der Zeit und ihren Verlauf. Wir reisen darin zu verschiedenen Augenblicken, immer ausgehend vom selben Ort, die die Möglichkeiten der Ellipse ausdehnen und ein künstlerisches Universum hervorbringen, das Erinnerungen wachruft, während es immer dieselben räumlichen Koordinaten nutzt.

Skala

Deutschland 2018, Farbe, 05:22 Min.
Regie, Drehbuch, Kamera, Schnitt:
Philipp Hartmann

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Das ehemalige SKALA-Kino in Karlsruhe Durlach...

City Hall Ahlen
Rathaus Ahlen

Niederlande 2019, Farbe, 10:52 Min.
Regie, Drehbuch, Schnitt: Arianne Olthaar
Kamera: Timo Katz, Arianne Olthaar
Ton: Justin Bennett

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Innen- und Außenansichten des Rathauses Ahlen (NRW) in seinem aktuellen Zustand, menschenleer. Wegen vernachlässigter Instandhaltung und veralteter Vorstellungen von Gestaltung im öffentlichen Raum ist das Rathaus – seinerzeit Vorzeigeobjekt – ungeliebt und vom
Abriss bedroht.

Interior (Fear)

Niederlande 2019, Farbe, 02:30 Min.
Regie, Drehbuch, Kamera, Schnitt:
Arianne Olthaar

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Der Film entstand als Teil einer zweiteiligen Show namens „Fear (Æther, Sofia BG, mit Marjolijn van der Meij)“. Die Arbeiten wurden von der Ausstattung der Filme von Rainer Werner Fassbinder inspiriert.

Inca Walls

Vereinigte Staaten 2019, Farbe, 02:50 Min.
Regie: Gerald Habarth

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Steine, die von den Präkolumbianern der früheren Inka-Hochburg Cusco platziert wurden, erwachen zur lebhaften Geräuschkulisse der aktuellen Bewohner und Maschinen zum Leben.

Machine for Living – Defense

Kanada 2018, Farbe, 03:42 Min.
Regie: Sabrina Ratté

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Machine for Living ist als Projekt während eines neunmonatigen Aufenthalts im Château Ephémère (Carrière-sous-Poissy, Frankreich) entstanden. Die Video-Reihe untersucht die Architektur der Neuen Städte (villes nouvelles) und der brutalistischen Wohngebäude im Umland von Paris. Der Film wurde mit Fotografien, 3D-Animationen und Video-Synthesizer produziert.

Labo

Spanien 2019, Farbe, 13:51 Min.
Regie, Drehbuch, Kamera, Schnitt:
Jesus M. Palacios
Animation: Unai Guerra
Ton: Juan Gabriel Gutierrez
Musik: Tzesne

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Labo ist ein Spaziergang durch die Erinnerung der alten Berufsakademie Francisco Franco in Tarragona – nicht nur durch ihre Gebäude, sondern auch durch die Erinnerung derer, die in ihnen lebten. Eine Reise in unsere Vergangenheit, die uns lehrt, Gegenwart und Zukunft besser zu verstehen.

A More Human World

Neuseeland 2019, Farbe, 09:38 Min.
Regie: Gavin Hipkins
Ton: Ben Sinclair

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Dieser Hybrid-Film wirft mit der Dia- Dokumentation vom Vater des Künstlers über die Expo in Brüssel 1958 einen neuen Blick auf den humanistischen Optimismus des Atomzeitalters. Gezeigt
wird das futuristische Atomium – der universalistische Geist als symbolisches Erbe der ersten Welthandelsausstellung in der Nachkriegszeit.

Julio Iglesias’s house
La casa de Julio Iglesias

Spanien 2018, S/W, 12:00 Min.
Regie, Drehbuch, Kamera, Schnitt:
Natalia Marín

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Im Jahr 2001 plante die Stadtverwaltung von Shanghai einen Nachbau Spaniens. Als sie sich mit Fragen wie: „Wie sieht es in Spanien aus? Wie sieht ein spanisches Haus aus?“ auseinandersetzten, sagten die Architekten sofort: „Spanien bedeutet Julio Iglesias“.

Testa

Österreich, Argentinien 2018, Farbe,
18:00 Min.
Regie, Drehbuch, Animation: Karl-Heinz Klopf
Kamera: Roman Kasseroller
Schnitt: Tatia Skhirtladze
Ton: Nahuel Palenque

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Mit Testa ergänzt Karl-Heinz Klopf sein Filmportfolio von Architekturporträts mit der Argentinischen Nationalbibliothek von Clorindo Testa. Das Gebäude war bei seiner Eröffnung 1995 bereits ein Anachronismus, denn der Entwurf geht auf das Jahr 1961 zurück, während die Bauarbeiten erst 1973 begannen. So atmet die verschachtelte Architektur die Luft unterschiedlicher Zeitepochen.

Wotruba

Österreich 2014, Farbe, 16mm, 06:40 Min.
Regie, Drehbuch, Kamera: Thomas Draschan
Schnitt: Gerd Leschanowsky
Ton: Sebastian Brameshuber

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Der Bildhauer Fritz Wotruba konzipierte 1974 bis 1976 gemeinsam mit dem Architekten Fritz Gerhard Mayr eine Kirche als eine begehbare Skulptur, die aus Einzelkuben aufgebaut ist. Durch
die Montage fotografischer Bilder gelingt es Draschans Film, an diese dekonstruktivistische Form anzuknüpfen und eine eigene Interpretation der Materialität des sakralen Raumes zu entwickeln.