33. Stuttgarter Filmwinter — Festival for Expanded Media

Eröffnung des 33. Filmwinters mit Performance "A glass of orange juice – fishing an email out of your spam folder"

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Media Space
Performances & Live-Acts
FITZ! Cinema

Eberhardstraße 61
Kulturareal „Unterm Turm“
70173 Stuttgart

U-/ S-Bahn / Bus: Stadtmitte / Rotebühlplatz / Wilhelmsbau

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70173 Stuttgart

U-/ S-Bahn / Bus: Stadtmitte / Rotebühlplatz / Wilhelmsbau

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Performance von Michel Klöfkornund Marie Gavois
https://mariegavois.wordpress.com/
https://michelkornblog.wordpress.com

Dauer: 28:00 Min.
Weltpremiere

Leben in einem Tableau vivant:
Klöfkorn und Gavois arbeiten am Schisma von Bild und Substanz, während sie ein Bad in einem Pool aus übergroßen kommerziellen Bildern nehmen. Sie erzeugen Pärchenstreits, Mordszenen
und einminütige Filmskripts – live und auf der Leinwand. Klöfkorn und Gavois fischen E-Mails aus deinem Spam-Ordner. Sie wechseln mühelos zwischen norwegischer Stand-up-Comedy, Film Noir und Telefavela. Eine kopflose Live-Collagen-Tragödie.

Marie Gavois

Marie_gavois

Marie Gavois ist eine interdisziplinäre Künstlerin und Performerin, sie arbeitet und lebt in Stockholm und Dortmund. Künstlerisch manifestieren sich Themen wie wirtschaftliche Macht und Sozialpolitik in ihren Performances, Texten und ihrer Musik. Poetische Politik, Organisation und Unabhängigkeit sind ihre Interessensgebiete. Ihr Hauptaugenmerk liegt auf der Performance, in die sie gekonnt Musik und Noise-Dance, aber auch literarische Gestaltungen einbringt. Oft sind ihre Arbeiten minimalistisch und auf das Wesentliche reduziert. Sie ist Mitglied
des Sound-Kunst und Noise Duos „Sisterloops“ und nutzt das Electronic Music Studio, EMS in Stockholm. Von 2014–2018 war Marie Gavois Präsidentin von Fylkingen, einer Organisation für
Neue Musik und Intermedienkunst in Stockholm.

Michel Klöfkorn

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Ich arbeite als ausgebildeter Künstler in Frankfurt und Dortmund. Ich bewege mich zwischen der Arbeit als freier Künstler im Filmbereich und Auftragsarbeiten für Kino und TV. Mit Oliver Husain habe ich 1995–2003 eine Musikvideo- Produktionsfirma geleitet. Einige unserer Musikvideos werden bis heute auf internationalen Film- und Kunstfestivals gezeigt. Ich bin ein Künstler, der gut zeichnen kann, sich mit Filmgeschichte auskennt und aus dem Bereich der Ästhetik kommt. 2004 wurde ich für den besten deutschen Animationsfilm ausgezeichnet, 2012 für den besten deutschen Experimentalfilm. 2003–2006 habe ich als Illustrator und Animator für arte gearbeitet. Seit 2000 arbeite ich durchgehend als Tonmann. Meine Filme wurden international gezeigt, z.B. in Goethe Instituten Lagos, Bordeaux, Jakarta, Almaty, Washington und dem Center for Art Tapes Halifax. Werkschauen meiner Arbeiten waren im Museum
Tinguely Basel, dem DOK Leipzig, Cinema Nova Brüssel und dem Kurzfilmfestival Köln gezeigt.