33. Stuttgarter Filmwinter — Festival for Expanded Media

Discoteca Flaming Star präsentiert Monsters & Miracles feat. Anna Bone

Discoteca Flaming Star präsentiert Monsters & Miracles feat. Anna Bone
In Persona
tri-bühne, Cinema 1

Eberhardstraße 61A
Kulturareal „Unterm Turm“
70173 Stuttgart

U-/ S-Bahn / Bus: Stadtmitte / Rotebühlplatz / Wilhelmsbau

tri-bühne, Cinema 1

Eberhardstraße 61A
Kulturareal „Unterm Turm“
70173 Stuttgart

U-/ S-Bahn / Bus: Stadtmitte / Rotebühlplatz / Wilhelmsbau

Eine Auswahl von lustigen und glamourösen und traurigen und sexy Kurzfilmen von
Discoteca Flaming Star mit eingesprenkelten ultra-kurzen Intermezzi von Anna Bone.

Discoteca Flaming Star ist eine interdisziplinäre kollaborative Künstlergruppe, eine Gruppe, die Lieder und andere Formen des oralen Ausdrucks nutzt, und sie als persönliche Antwort auf historische Ereignisse und soziale und politische Fakten versteht. Durch konzeptuelle, visuelle und musikalische Transfers erschaffen sie Skulpturen, Filme, Performances, Zeichnungen,
Bühnen und Situationen, in denen es hauptsächlich darum geht, die Erinnerung der Öffentlichkeit zu hinterfragen und herauszufordern, indem alte Begehrlichkeiten verwandelt, und erfundene Vergangenheiten, oder solche, die nie passiert sind, gefunden werden. DFS ist der Ort an dem das Orakel durch die Nicht-Erwählten spricht. DFS ist ein Liebesbrief, der im Präsens Progressiv geschrieben ist, ein Liebesbrief antausende Künstler. DFS möchte ein mentaler Raum sein, in den alle Arten von Künstlern eintreten können, um spielerisch auf verschiedensten Pfaden ästhetische Praxis zu beschreiten, nach ihren Grenzen zu suchen, Prozesse der Formalisierung zu vermeiden und Orte zu kreieren für Experimente und verschobene Erinnerungen.

Mein Name ist Anna Bone (*1988 Offenbach am Main. Lebe und arbeite seit 2017 in Berlin), ich bin Performance- und Videokünstlerin. Neben der Performance und dem Video arbeite ich seit 2018 an Collagen und Assemblagen. Liegt die Intensität der Arbeit bei der Performance im unmittelbaren Erleben für mich und die Zuschauer, ermöglichen mir die anderen Arbeitweisen Bildwelten zu erschaffen, welche unabhängig von meiner Person existieren können. Meine Arbeitsweise steht in permanentem Dialog mit dem Surrealismus und seinen künstlerischen Verfahren im Umgang mit dem Unbewussten. Traumhaft, absurd, phantastisch verarbeite ich meine Erfahrungen als Wesen in dieser Gesellschaft, insbesondere als ein Weibliches. Mein Körper ist das Material und das Medium. Zusätzliche Materialien kommen ins Spiel. Billige und wertlose Dinge, Wegwerfartikel. Low-Budget Produkte, die ich entweder geschenkt bekomme oder in Secondhand-Läden und Ein-Euro-Shops erstehe. Ich arbeite mit Attributen, die als typisch für Frauen gelten, wie künstliche Fingernägel, Strumpfhosen, lange Haare, High-Heels, BHs, Perlen usw... Sie belagern meine Collagen, Assemblagen, Skulpturen und Kostüme, sowie meinen Körper. Meine Kunst ist das Produkt dieses, meines empfundenen Lebens. Sozialkritisch, feministisch, politisch, befremdlich und schnell.

AACB/BDAC (MM Jam Ballett)

Discoteca Flaming Star
2008, S/W, Farbe, Ton, 4:3, 06:30 Min.
Ein Film von/A film by Wolfgang Mayer mit/
starring Teresa Barrio Traspaderne, Elvira
Barrio Traspaderne, Michael Mahalchick
Musik: AACB/BDAC aufgeführt von/
performed by DFS (Guiomar Arjona Lopez,
CGB, Tom Früchtl, Edith Mirwald, WM)

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Zwei Mädchen üben immer wieder eine merkwürdige Ballett-Choreografie und folgen dabei den Ratschlägen/Anweisungen einer Person. AACB/BDAC ist inspiriert von einer unkonkreten satanischen Idee Mahalchiks, Jesus als schwuler Biker, der mit den Zähnen knirscht und in die Kamera schaut.

Lili Marlin

Discoteca Flaming Star
2004–2005, S/W, Farbe, Ton, 4:3, 03:00
Min.
Performance/dinner von Cristina Gómez
Barrio, Wolfgang Mayer im Studio von
Johannes Paul Raether, Kamera: Javier Ruiz
Mechanical Dance: Choreographie für
4 Tänzer: Erik Göngrich, Jared Gradinger,
Gudrun Herrbold, Laurie Young, Kamera:
Cristina Gómez Barrio, Wolfgang Mayer.
Soundtrack: Lili Marlin aufgeführt von DFS

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Zwei miteinander verwobene Performances, begleitet von dem Lied „Lili Marleen“ in arabischer Übersetzung. Eine Erinnerung der Protestkultur, aufgeführt als nicht-frontales neu-inszeniertes Bed-in von Ono/Lennon und zusammengefügt mit einem Bild von ihnen auf dem sie nackt sind mit durchtrainierten und untrainierten Körpern, die sich wie lebende Maschinen bewegen.

Trust Me

Anna Bone
2017, Videoarbeit, 00:01 Sek.

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In der einsekündigen Videoarbeit Trust Me greift Anna Bone den alles veränderten Moment auf, der aus Verführen und Vertrauen erwächst.

Mirrorball I + II

Discoteca Flaming Star
1999–2000, S/W, stumm, 4:3, 02:30 Min.
Ein Film von/A film by: Wolfgang Mayer

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Der Fall einer Spiegelkugel zeigt und verwandelt sie in ein schweres und ernsthaftes Objekt. Ein Essay über einen Glam-Party-Bohemien-Zusammenbruch.

Amazing Grace

Discoteca Flaming Star
2001, Farbe, Ton, 4:3, 04:45 Min.
Ein Film von/A film by Wolfgang Mayer
Musik: Amazing Grace aufgeführt von/
performed by DFS (Guiomar Arjona
Lopez, CGB, Edith Mirwald, WM) und live
aufgenommen im Studio von/and recorded
live at the studio of Tom Früchtl. München/
Munich, Dezember/December 2001

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Drag-Trash-Butoh-blutige-Romanze-DIY.
„Sie saß in BH und Slip am Rande des Betts. Neben ihr das Hochzeitskleid, das wie der Körper einer toten Frau aussah;…“.
Elena Ferrante „Meine geniale Freundin“, Seite 312

The Jungle Blues

Anna Bone
2017, Videoarbeit, 00:13 Sek.

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Ausgehend von der Neuverfilmung des Buches „Das Dschungelbuch“ entsteht die Videoarbeit The Jungle Blues. In dem Video behandelt die Künstlerin Anna Bone in zoochoischer Art den Unterschied von Mensch und Natur, welcher sich in der Möglichkeit zur Kultur äußert.

Starlust

Discoteca Flaming Star
1999–2000, S/W, Ton, 4:3, 08:30 Min.
Ein Film von/A film by Wolfgang Mayer mit/
starring Sherry Vine, Joey Arias
Gefilmt im/filmed at St. Pauli Theater,
Hamburg, 25.05.1999
Musik: „Motherless Child „ von/by Raven
O und/and „Die Leipzigerin“ von/by Elliott
Douglass

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Joey und Sherry performen in und auf einer Skulptur von WM, die als Akt der Liebe und Bewunderung ihrer Schönheit gemacht wurde. Die Skulptur „Stage (for Joey Arias, Raven O and Sherry Vine)” von 1998 fertigte WM in Erinnerung an die Bühne von Bar d’O, einer intimen Lounge-Bar im West Village in New York.

Kronprinzessin Luise und ihre Schwester Friederike

Discoteca Flaming Star
2004, S/W, Ton, 4:3, 03:00 Min.
Ein Film von/A film by Wolfgang Mayer mit/
starring Alison Fleminger, Alena Williams
Musik: Aufgeführt von/performed by DFS
(CGB, Susan Oetgen, Tom Früchtl, WM)
über/over Pascal Comelade „Sardana dels
Desemparats“

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Groteske Empathie. Jemanden anschauen, der zurückschaut. Blicke werden erwidert. Die Skulptur Kronprinzessin Luise und Prinzessin Friederike (J.G. Schadow, 1797) wird heraufbeschworen und erzeugt eine geisterhafte Ausrichtung der vier Frauen. Ode an die Schönheit – eine Schönheit, die immer bedroht ist.

Too Sad

Anna Bone
2017, Videoarbeit, 06:00 Sek.

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In der Videoarbeit ist die Möglichkeit des Sprechens durch die Augäpfel verhindert, „I am too sad to tell you“ ist nicht auszusprechen, dabei erinnert es an die gleichnamige Arbeit von Bas Jan Ader.

Maren (White Falda)

Discoteca Flaming Star
2007, S/W, Ton, 4:3, 05:00 Min.
Ein Film von/A film by Cristina Gómez Barrio,
Wolfgang Mayer mit/starring Maren Maurer
Musik: Aufgeführt von/performed by DFS
(Bene Abel, CGB, WM) über/over Ravel
„Pavane pour une Infante défunte“
Gefilmt in/filmed at General Public, Berlin
zu/on „New Tribune“ by Rita McBride,
Manuel Graf

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Zwischen einer Traumsituation und einer Atmosphäre von Innerlichkeit und Einsamkeit. White Falda ist eine Tänzerin und Prinzessin, die mit der Skulptur und dem Raum spielt, sie führt Schönheitsübungen und Selbstbespaßung mit ihren Gesten und Kleidern durch. Auf der traumartigen Klavier-Komposition liegt „Briganti“, ein neapolitanisches Lied des Protests und der Machtopposition.

Shorty Laurie

Discoteca Flaming Star
2002, Farbe, Ton, 4:3, 05:45 Min.
Ein Film von/A film by Cristina Gómez Barrio,
Wolfgang Mayer mit/starring Laurie Young,
CGB, WM als verwirrte Vampire/as confused
vampires
Musik: „In Every Dream Home A Heartache“
aufgeführt von/performed by DFS (Bene
Abel, CGB, WM, Michael Schultze)

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Die absure Situation eines einsamen Spiels. Eine schöne Tänzerin im Badeanzug versucht in einer Badewanne zu tauchen. Diese Aktion wird zum endlosen Spiel aus introspektiven Momenten und Kreisen. Am Ende wird das Bild der Tänzerin von zwei Vampiren ersetzt, die vergeblich versuchen – desillusioniert zynisch und trunken von Verlangen – sich zu küssen.

Janus

Anna Bone
2017, Videoarbeit, 03:00 Sek.

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In Anlehnung an den Gott des Anfangs und Endes aus der römischen Mythologie entsteht das Video Janus. Die in zwei entgegengesetzte Richtungen blickenden Gesichter bei der Janusdarstellung symbolisieren die Dualität. Diese Janusköpfigkeit findet sich hier als Spiegel im Mund und nach hinten gedrehte Augäpfel wieder.

Anger and Depression

Discoteca Flaming Star
2004, Farbe, Ton, 4:3, 03:15 Min.
Ein Film von/A folm by FP Boué, Cristina
Gómez Barrio, Wolfgang Mayer
Musik: DFS (Bene Abel, CGB, WM)
performing “Whenever Contigo”, a Bossa-
Nova-Torch interpretation, sung parallel in
English and Spanish, of Shakira’s number
1-hit “Whenever Wherever”.
Die Vampire/The vampires: CGB, WM

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In einem sinnlosen Abstinenzversuch wollen zwei Vampire ihren Blutdurst stillen, indem sie einen Kuchen essen. Befremdet durch diesen absurden Konflikt, stochern und beissen sie in die
Torte. Freude, Leid, Langeweile und Verurteilung in der Darstellung einer Adaption.

Saturn

Anna Bone
2016, Videoarbeit, 00:14 Sek.

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In der Videoarbeit Saturn greift Anna Bone das Bild „Saturn verschlingt seinen Sohn“ von Goya auf. In diesem Fall verschlingt sie selbst Saturn, so der Name des Slimes, und kehrt damit die mythologische Geschichte um.

Agora (Film)

Discoteca Flaming Star
2012, S/W, Ton, 4:3, 05:00 Min.
Ein Film von/A film by DFS mit/starring
Laurie Young
Gedicht/Poem: Cristina Gómez Barrio
Kamera: Wolfgang Mayer
Edit: Deli Gleba

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Eine Tänzerin schreitet auf und ab, ganz in Gedanken vertieft. Der Wind bewegt ihre leuchtende Erscheinung. Man hört, wie sie ein Gedicht aufsagt. Eine Aktualisierung von „ Banner Study for an Agora“ von 2011, eine temporäre öffentliche Kunstinstallation für District, Berlin. Es war ein fragiler öffentlicher Ort, im Verschwinden, schwindelerregend – ein Platz, um nebeneinander zu sein.

Venus

Anna Bone
2016, Videoarbeit, 00:12 Sek.

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In der Videoarbeit Venus wurde aus einem Slapstick-Strip für die Kamera im weiterverarbeiteten Video ein kleines Horrorszenario, das an „die Geburt der Venus“ von Boticelli erinnern lässt. Die
Beine zittern unablässig, als wolle der Körper endlich aus dem Wasser emporsteigen. Es wirkt wie ein Versuch, das Ertrinken zu verhindern. Luftblasen umspielen den Akt.

Ingrid (Landscape Leeway) #38 from Ingrid (2003–so far)

Discoteca Flaming Star
2018, Farbe, Ton, 16:9, 08:30 Min.
Ein Film von/A film by DFS mit/starring Sofia
Lomba
Musik: DFS, ausgeführt von/performed by
COUNTRYNONOCHICAS (CGB, Sofia
Lomba, Sara Pereira)

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Das Fragment einer Horror-Komödie, die nie zu Ende gebracht wurde. Die Schauplätze: ein unterirdischer Kanal mit versunkenen Dörfern und ein Stück des ehemaligen Todesstreifens in der Lausitz. Ingrid geht durch eine Pseudo-amerikanische Landschaft in der sie Selfies macht, viele davon beim Tauchen durch die Unterwasserwelt der versunkenen Dörfer, Ruinen und Geister nach Enugu.

Totentanz

Discoteca Flaming Star
2018, Farbe, Ton, 16:9, 07:00 Min.
Ein Film von/A film by Wolfgang Mayer
Musik: Das Lied “The Day Before You Came”
von ABBA / The song “The Day Before You
Came” by ABBA as it was rewritten by
Melitta Sundström as it was rewritten by DFS

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Neu arrangierte Zeitsprung-Performance für die Kamera. Ein Drag-Auftritt, bei dem der Darsteller eine Kreuzung zwischen einem Bild von Max Beckmann und einem Nike-Turnschuh sein möchte.

Guadalix (CGB) 1–3

Discoteca Flaming Star
2002–2019, Farbe, Ton, 16:9, 13:30 Min.

Guadalix (CGB) 1
2002
Kamera/Edit: WM mit/starring CGB
Musik: aufgeführt von/performed by DFS
(Bene Abel, CGB)
Guadalix (CGB) 2
2012–2013
Camera/Edit: WM mit/starring CGB und/and
Valentina Zoe Boabdil Mayer Gómez
Musik: Aufgeführt von/Performed by
DFS (CGB, David and Edvard Sundby,
und Studierenden des Studeinegangs
Intermedia Art der Staatlichen Akadmie der
Bildenden Künste Stuttgart/and the students
of Intermedia Arts of the State Academy
of Fine Arts, Stuttgart, Germany)
Aufgenommen in/Recorded in: Kalfarien 18,
Bergen, Norwegen/Norway, von/by Frans
Jacobi
Guadalix (CGB) 3
2018–2019
Camera/Edit: WM mit/starring CGB und
den Einwohnern und Gästen von/and
the inhabitants and guests of La Piscina,
Urbanización Guadalix 2, in Guadalix de
la Sierra
Interview mit/Interview with CGB geführt in/
conducted in Berlin, August 2009

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Ein Porträt – privat und öffentlich.

Perlen

Anna Bone
2017, Video, 02:00 Min.

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Eine Akkumulation von Perlen, eingeschlossen in der Kunststoffverpackung, in der sie – aus der Fabrik – geliefert wurden. Sie stellen die vom Kapitalismus durch ihre Fähigkeit der Reproduzierbarkeit in die Domestizierung getriebene Frau dar, dort die Rolle der Hausfrau und Mutter übernehmend. Ursprünglich Teil einer Installation zum Thema „Hausarbeit“.

Crazy Chicken Dance

Discoteca Flaming Star
2007, S/W, Ton, 16:9, 04:15 Min.
Ein Film von/A film by Cristina Gómez Barrio,
Wolfgang Mayer, basierend auf gefundenem
Filmmaterial aus der Sammlung von/based
on found footage from the collection of
Mark Newgarden, Brooklyn, New York
Musik: „Heuter“ von/by Michael Schultze

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Eine Frau tanzt verrückt. Sie hält ein Huhn und vor ihrem Gesicht ist ein Spiegel. Der Schauplatz ist vermutlich auf einem Häuserdach in Brooklyn mit der Stadt im Hintergrund. Um dem
Found-Footage-Material einen neuen Kontext zu geben, zerren Filmschnitt und elektronische Tanzmusik die Tänzerin in ein heraufbeschwörtes zeitgenössisches Ambiente.