33. Stuttgarter Filmwinter — Festival for Expanded Media

Anna Vasof - Retrospektive

Anna Vasof - Retrospektive
In Persona
Kinder- und Jugendprogramm
FITZ! Cinema

Eberhardstraße 61
Kulturareal „Unterm Turm“
70173 Stuttgart

U-/ S-Bahn / Bus: Stadtmitte / Rotebühlplatz / Wilhelmsbau

FITZ! Cinema

Eberhardstraße 61
Kulturareal „Unterm Turm“
70173 Stuttgart

U-/ S-Bahn / Bus: Stadtmitte / Rotebühlplatz / Wilhelmsbau

When the Trick is Revealed, the Magic Becomes even more Magical & Things and Wonders

Weil meine Arbeiten Witz und Sinn für Unsinn besitzen, sind sie auf universelle Weise zugänglich. Begründet liegt dies in meinem ernsthaften Experimentieren mit den zentralen Mechanismen von bewegungs- und zeitbasierter Kunst. Ich gehe jeder Frage auf den Grund und starte bei Null, so setze ich, was die grundlegenden Voraussetzungen betrifft, aus meiner eigenen Perspektive neu an. Meine Non-Stop Stop-Motion-Arbeiten erfinden ein zeitgenössisches Expanded Cinema neu und beschäftigen sich mit den poetischen Mechanismen der Beständigkeit des Sehens. Meine Arbeiten mit Alltagsgegenständen (Schuhe, Besen, Töpfe etc.) thematisieren soziale Paradoxa und lassen uns die gewohnte Welt aus einem anderen Blickwinkel sehen. (Anna Vasof)

Jury 2 Minutes Short Film Award

Workshop Anna Vasof

When the Trick is Revealed, the Magic Becomes even more Magical
When the Trick is Revealed, the Magic Becomes even more Magical
Program.1%20When%20the%20Magic..%28Still%20from%20Traveling%29%20Kopie

Ein Programm über ein fortlaufendes Forschungsprojekt an den Schnittstellen von Video, Performance, bildender Kunst und dem alles umfassenden Bereich des Expanded Cinema. Es untersucht, wo sich die Essenz der filmischen Illusion beim Blick auf das Alltägliche finden lässt und was passiert, wenn wir alltägliche Situationen, Gegenstände, Orte und Handlungen als filmische Mechanismen nutzen. Das Objekt, der Ort oder die Handlung bilden dabei jeweils die Basis der filmischen Illusion und die Illusion selbst taucht gleichzeitig recht oft in den Videos auf. Nicht nur treten die Mechanismen und Illusionen in einen Dialog, sie widersprechen sich auch. Diese Aktivität macht Non-Stop Stop-Motion zu einer selbstreferentiellen Methode des Erzählens voller Ironie und Metaphern bezüglich persönlicher und sozialer Konflikte.

Things and Wonders
Things and Wonders

Things and Wonders beschäftigt sich mit Alltagsgegenständen, die jeder kennt: Besen, Schuhe, Wischlappen, Mundharmonikas usw., und die gänzlich außerhalb ihres designierten Zweckbereichs verwendet werden. Die Künstlerin erzeugt aus ihnen heraus absurde und unpraktische Situationen, so dass diese Gewohnheitsdinge ihren ursprünglichen funktionalen Zweck in kleine Wunder verwandeln. So wird diesen Alltagsgegenständen ein Element des Unerwarteten hinzugefügt und wir werden von der Realität abgekoppelt – das macht es uns möglich, die Welt aus einer neuen Perspektive zu sehen.