Sequenzen zur Deutung des Unsichtbaren
Wiederholung vom 20. Januar 2017 19:00 Uhr

Idee, Ausstattung, Spiel: Jan Jedenak
Künstlerische Betreuung: Florian Feisel
Sound Design: Maximilian Leistikow, Jan Jedenak
Produktion: HMDK Stuttgart & Dekoltas Handwerk
http://dekoltashandwerk.com
Dauer: ca. 20 Min.

Inspiriert von Guy de Maupassants fiktivem Tagebuch „Le Horla“ beschwört SÉANCE in motivischen Kleinstsequenzen das Unsichtbare. Im Licht eines Scheinwerfers frieren zu sinistren Tonbandaufnahmen Augenblicke aus einer vergangenen Zeit ein, die einer dem Wahnsinn verfallenen Psyche zu entspringen scheinen. Ein Spiel mit der Flüchtigkeit des Lichtes und der Unsicherheit unserer Wahrnehmung. Ein Versuch, die unheimliche Präsenz des Abwesenden zwischen Licht und Schatten zu fassen.

„Unsere ganze Umgebung, alles was wir gedankenlos betrachten, was wir unwillkürlich streifen, alles was wir unvermutet berühren, alles was verschwommen an uns vorüberzieht, macht auf uns, unsere Sinne und durch sie auf unsere Gedanken den Eindruck des Plötzlichen, Überraschenden, Unerklärlichen ...“ (Guy de Maupassant)

 

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