32. Stuttgarter Filmwinter — Festival for Expanded Media

Internationaler Wettbewerb Kurzfilme 3
Kurzfilme Internationaler Wettbewerb
FITZ! Cinema

Eberhardstraße 61
Kulturareal „Unterm Turm“
70173 Stuttgart

U-/ S-Bahn / Bus: Stadtmitte / Rotebühlplatz / Wilhelmsbau

FITZ! Cinema

Eberhardstraße 61
Kulturareal „Unterm Turm“
70173 Stuttgart

U-/ S-Bahn / Bus: Stadtmitte / Rotebühlplatz / Wilhelmsbau

Confluence

Deutschland 2018, Farbe, 20:45 Min.
Regie: Stefan Ramirez Perez
Drehbuch, Schnitt: Benjamin & Stefan Ramírez Pérez
Kamera: Mahmoud Belakhel
Animation: Patrick Buhr, Luca Kawe
Ton: Jonathan Kastl
Musik, DarstellerInnen: Doris Bizetic-Nygrin

07_Film%20Still_%20Confluence_%C2%A9%20Benjamin%20%26%20Stefan%20Ram%C3%ADrez%20P%C3%A9rez

Im Zentrum des Experimentalfilms Confluence steht die serbische Pop-Sängerin und einstiger Kinderstar Doris Bizetić. In einer Mischung aus Pop- und Lecture-Performance wird Doris Biographie parallel zu architektonischen und gesellschaftlichen Entwicklungen in Belgrad betrachtet.

Burkina Brandenburg Komplex

Deutschland 2018, Farbe, 19:19 Min.
Regie, Drehbuch, Animation, Schnitt: Ulu Braun
Kamera Ulu Braun, Valentin Lorenz
Ton: Valentin Lorenz
Musik: Max Knoth
DarstellerInnen: Joachim Stargard, Evyonne Muhuri, Katja Franziska Müller, Valentin Lorenz, Hans Drews

BBK_HuetteHD_300

Ein scheinbar afrikanisches Dorf, von Deutschen bewohnt. Der Film Burkina Brandenburg Komplex beschreibt eine geografische Konstruktion, die „unser“ mediales und kollektives Afrika-Bild bedient und mit Ungenauigkeiten auf die Probe stellt. In einer Mine taucht ein archäologisches Fundstück auf: ein Ferrari®. Wir begleiten Joachim in seinem Alltag. Er möchte gerne ein gemeinsames Energieprojekt verwirklichen. Das Museum für preußisches Kulturgut wird von einer schwarzen Frau geleitet. Sie präsentiert Artefakte westlicher Konsumkultur mit besonderem Schwerpunkt auf deutsche Güter. Joachim ist in die rituelle Energieerzeugung vor Ort involviert, wird aber zum Höhepunkt von der Zeremonie ausgeschlossen und katapultiert sich schließlich selbst aus der „Story/ History“.

Searching for the European Roller

Schweden 2017, Farbe, 16:36 Min.

801__searching_for_the_european_rolle__1529519727398

Searching for the European Roller spielt in verschiedenen öffentlichen und privaten Institutionen in Schweden. Ziel ist es, den Zweck von Bildungssendungen zu imitieren, indem eine akademische Stimme spielerisch genutzt wird, während Strategien des Erzählens untersucht werden. Immer wieder wird die Geschichte eines verschwindenden blauen Vogels in das Video eingewoben und gleichzeitig seinen Erinnerungen und Emotionen nachgegangen. Die verschiedenen Ebenen, die das Verlangen des Vogels nach dem Wegfliegen und das starke nationale Bedürfnis der Rückkehr zutage bringen, werden aufgedeckt. Auf diesem Weg werden die Konzepte von Migration und Identität mit einem größeren politischen Verständnis von Zugehörigkeit verbunden.

All my phone numbers drowned in...
Deine Telefonnummern ertrinken

Nigeria 2017, 11:00 Min.
Regie: Michel Klöfkorn
Kamera: Osola Otori
Ton: Marie Gavois, Michel Klöfkorn
DarstellerInnen: Jelili Atiku, Chief Aboré, Marcellina Oseghale, Marie Gavois, Olanrewaju Tejuoso

1243__deine_telefonnummern_ertrinken__1533127778996

In einer Art performativer Live-Collage bewegen sich Darsteller in Kostümen, die aus Werbebannern genäht sind, durch die nigerianische Megacity Lagos und durch New York. So thematisiert der Film die äußersten Pole urbaner Zivilisation.

To My Carrier
Till den som bär mig

Schweden 2018, Farbe, 05:53 Min.
Regie: Elbe Wallin

858__till_den_som_baer_mig__1530016747758

To My Carrier beginnt und endet mit einem Liebesbrief an einen Rollstuhl. Der vorgetragene Brief, begleitet von einem stummen Tanz, reflektiert das Menschsein in Verbindung mit Behinderung.

Things and Wonders 2022

Österreich 2017, 4:00 Min
Regie: Anna Vasof

Program.1%20When%20the%20Magic..%28Still%20from%20Traveling%29_0

Things and Wonders 2022 ist eine Serie von sechs Episoden, in denen die Videokünstlerin Anna Vasof mit unserer Wahrnehmung spielt: Wie der Titel schon sagt, geht es um kleine Wunder, die Vasof mit Hilfe von Alltagsdingen auf äußerst spielfreudige und humorvolle Weise herstellt. Schaltet sie etwa den Scheibenwischer ihres Autos ein, erweckt Gottes Zeigefinger den ersten Menschen Adam zum Leben – frei nach Michelangelos Deckenfresko in der Sixtinischen Kapelle. Wie genau Scheibenwischer und Michelangelo zusammengehen, sollte man vorab nicht verraten, schließlich geht es in Vasofs Filmmomenten auch ums "Wundern": Jede Episode birgt ein kleines Aha, ein Lächeln und Erkennen.

hpsychi

Deutschland 2018, Farbe, 00:48 Min.
Regie: Stefan Möckel

926__hpsychi__1530638718827

Godzillas Tanz.