32. Stuttgarter Filmwinter — Festival for Expanded Media

Internationaler Wettbewerb Kurzfilme 1
Kurzfilme Internationaler Wettbewerb
FITZ! Cinema

Eberhardstraße 61
Kulturareal „Unterm Turm“
70173 Stuttgart

U-/ S-Bahn / Bus: Stadtmitte / Rotebühlplatz / Wilhelmsbau

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Au! Au! Shark Something ist very Heavy

Russische Föderation, 2018, Farbe, 8:30 Min.
Regie: Elizaveta Ostapenko, Daria Kochetkova, Marina Shtyk, Anastasia Prakhova

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Dieser Film ist eine Zeichnung, die einen Bericht unserer Zeit über eine moderne Ruine darstellt.

Comments

Deutschland 2017, Farbe, 04:58 Min.
Regie, Drehbuch: Jannis Alexander Kiefer
Kamera: Adam Graf
Schnitt: Kathrin Unger
Ton: Clemens Ruh

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Ein Blick auf das deutsche, digitale Vermächtnis unserer Gesellschaft: Echte Kommentare von YouTube werden in verschiedenen Kapiteln interpretiert und nachinszeniert. (Laien-) Darsteller verkörpern die Protagonisten der virtuellen Unterhaltungen und verleihen diesen durch eine semi-dokumentarische Inszenierung eine menschliche Gestalt. Dadurch werden die wahren, aber körperlosen Geschehnisse in einen für die Kamera greifbaren Raum geholt.

Panda Moonwalk or Why Meng Meng Walks Backwards

Deutschland 2018, 08:00 Min.
Regie: Kerstin Honeit

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Seit 2017 leben die Riesenpandas Meng Meng und Jia Qing im Berliner Zoo, der sie als Leihgabe aus China importierte, um mehr BesucherInnen in den Zoo zu locken und damit den Profit zu erhöhen. Dummerweise lief die Werbekampagne nicht ganz so wie geplant – tatsächlich verlief sie sogar entgegengesetzt. Meng Meng, die weibliche Pandabärin, will nur rückwärtslaufen – vermutlich um gegen die Gefangenschaft auf einem völlig fremden Kontinent als den ihrer Herkunft zu protestieren. Aber anstatt das problematische Konzept von Zoos im Allgemeinen zu überdenken, stürzt sich die internationale Presse auf eine ganz andere Debatte: Meng Mengs Verhalten wird auf den Umstand zurückgeführt, dass sie noch keinen Nachwuchs bekommen hat und einfach um Aufmerksamkeit buhlt. Kerstin Honeits Video verbindet Meng Mengs Protest mit anderen Performances von Protestierenden, die den öffentlichen Raum nutzen, um ihren Beschwerden Luft zu machen.

Unerasable Images

Dänemark 2018, 02:38 Min.
Regie: Winnie Soon

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Das Projekt Unerasable Images ist eine Sammlung von Screenshots, die im Lauf des Jahres 2017 von der Google-Suchmaschine mit der Eingabe der chinesischen Zeichen “六四” als Bildsuchbegriff gemacht wurden. Der Suchbegriff ist mit dem numerischen Wert der Zahlen 6 und 4 identisch und verweist auf den von Studenten angeführten Protestmarsch auf dem Tiananmen-Platz in Beijing in China im Jahr 1989, um den 4. Juni herum. Die gesammelten Screenshots erhielten einen neuen Verweis, indem sie von allen Ergebnissen alles auf den Bildern als weiße Fläche darstellen außer dem farbigen Lego-„Tank Man“.

When I was Little I Found a Cave
När jag var liten hittade jag en grotta

Schweden 2018, Farbe, 08:30 Min.
Kamera, Schnitt: Mikael Lindahl
Ton: Jan Alvermark
DarstellerInnen: Inger Waern

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Das Bild eines Mädchens in einer Höhle. Vierzig Jahre später wandert sie auf der Suche nach dieser Höhle im Wald umher. Die Suche bringt Erinnerungen an eine Geschichte hervor, die sie geschrieben hat. Eine meditative und metaphorische Kontemplation über Erinnerungen, ihre physische Verbindung und das Wiederfinden der Kindheit.

Emotional Weather Report

Vereinigte Staaten 2018, Farbe, 01:00 Min.
Regie, Drehbuch, Animation, Schnitt: Cait Davis
Kamera, Visuelle Effekte: Jimmy McCoy
Ton: Abe Dolinger, Cait Davis
Musik: Inokentiy Aksentiev
DarstellerInnen: Plante semillas Buenas

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Ein uraltes Ritual.

Rear Window

Vereinigtes Königreich, 2018, Farbe, 3:03 Min.
Regie: Florian Luthi

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Eine kurze Liebesgeschichte zwischen einem Auto, einem Pferd und einigen Kinofragmenten.

Cat Days
Neko No Hi

Deutschland 2018, 11:09 Min.
Drehbuch, Kamera, Schnitt: Jon Frickey
Ton: David Kamp, Tobi Taskin, Steven Hofmann, Adriana Espina
Musik: Gofish and Satoko Shibata
DarstellerInnen: Kanon Yamamoto, Yusuke Yamasaki, Iroha Sato, Shinobu Sawada, Fumio Okura, Yuna Fujiwara

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Jiro, ein kleiner Junge, fühlt sich krank. Sein Vater bringt ihn zu einer Ärztin. Diese diagnostiziert eine harmlose Sache, aber die Identität des Jungen wird bis ins Mark erschüttert.

Esmark – Husby-klit Bk.

Deutschland 2017, S/W, 05:00 Min.
Regie, Kamera, Animation: Robert Seidel
Musik: Esmark (Nikolai von Sallwitz, Alsen Rau)

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Die Band „Esmark“ besteht aus dem Klangarchitekten Nikolai von Sallwitz (Taprikk Sweezee) und dem Künstler Alsen Rau (Scheich in China, On+Brr). Das Musikvideo des Videokünstlers Robert Seidel zum Stück Husby-klit Bk. basiert auf einer Live-Video-Performance, bei der ein modularer Videosynthesizer mentale Räume zwischen schwebenden und sich selbst überschreibenden Realitäten erzeugte. Das Grundmaterial basiert auf einer Faltung von geographischen Eindrücken, die zu einem kontinuierlichen Strom von sich auflösenden Erinnerungen verwoben werden.

Lines of Force

Kanada 2018, Farbe, 2:10 Min.
Regie: Dan Browne

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E = mc ^ 2 bedeutet, dass alle Materie kondensierte Energie ist. Energie ist in ihrer reinsten Form Licht. Vielleicht kann Materie nicht schneller als Licht sein, weil alle Materie aus Licht besteht.